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ECO-Training: Zwischen Kostendruck und Klimazielen
von Marina Gabriel
Im Mittelpunkt der Schulung stehen technische und fahrpraktische Inhalte. Vermittelt werden unter anderem Zusammenhänge zwischen Motorkennlinien, Drehmomentbereichen und Kraftstoffverbrauch, Einflüsse von Fahrwiderständen sowie Aspekte einer vorausschauenden und gleichmäßigen Fahrweise. Ergänzt werden die theoretischen Inhalte durch Praxisfahrten, bei denen Verbrauchswerte analysiert und Fahrstile ausgewertet werden. Ziel ist es, Einsparpotenziale sichtbar zu machen und dauerhaft in den Arbeitsalltag zu integrieren.
Nach Branchenerfahrungen kann das individuelle Fahrverhalten einen erheblichen Einfluss auf Kraftstoffverbrauch, Reifen- und Bremsenverschleiß sowie Wartungsintervalle haben. Entsprechend wird der Qualifizierung von Fahrpersonal zunehmend eine strategische Rolle im Fuhrparkmanagement zugeschrieben. Neben wirtschaftlichen Aspekten spielen dabei auch Sicherheitsfragen eine Rolle, da eine vorausschauende Fahrweise in der Regel mit einem defensiveren Fahrstil einhergeht.
Das ECO-Training kann zudem im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Weiterbildung nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (BKrFQG) berücksichtigt werden. Damit verbindet die Schulung betriebliche Effizienzinteressen mit regulatorischen Anforderungen.
Vor dem Hintergrund ambitionierter Klimaziele und steigender Betriebskosten gewinnt die Sensibilisierung für effizientes Fahren im gewerblichen Verkehr weiter an Bedeutung. Schulungsangebote wie das ECO-Training zeigen, dass neben technischen Innovationen auch organisatorische und verhaltensorientierte Maßnahmen einen Beitrag zur Emissions- und Kostenreduktion leisten können.
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