Auftraggeber sollen für Sozialvorschriften haften

Die geplante Änderung der FPersV (Fahrpersonalverordnung) sieht eine Erweiterung der Haftung innerhalb der Beförderungskette für Verstöße gegen die Sozialvorschriften vor. Nun soll auch der Auftraggeber haften!

Nicht nur die drastische Erhöhung der Bußgeldgrenze auf 30.000 € sondern auch die Auftraggeberhaftung wird kommen. Bisher war diese nicht hinreichend konkretisiert. Künftig hat der Auftraggeber bei Erteilung und ansonsten in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren, ob das beauftragte Verkehrsunternehmen die Vorschriften einhält.

Betroffen sind daher grundsätzlich alle Unternehmen, die Transporte in Auftrag geben! Das können neben Speditionen auch Betriebe der verladenden Wirtschaft sein. Diese haben dann also sicherzustellen, dass die eingesetzten Verkehrsunternehmen die Aufträge unter Einhaltung der Sozialvorschriften abwickeln können.

FahrpersonalgesetzIn der Regel haben die Auftraggeber aber selbst gar keine Kenntnisse über die Sozialvorschriften, denn sie bedienten sich ja eines Spediteurs / Frachtführers. Nun ist es aber gerade für solche Unternehmen ganz besonders wichtig, sich mit der Materie zu befassen, um die neuen Pflichten dann auch einhalten und umsetzen zu können. Als Fachbuchautor des Bestsellers „Digitale Kontrollgeräte in der Praxis“ (siehe rechts) sowie als Herausgeber der beliebten Praxisleitfadens „Alles auf einen Blick ist Olaf Horwarth mit SBS-Fahrerttraining prädestiniert für IHRE Schulung. Wir vermitteln Ihnen die notwendigen Grundlagen rund um Ihre Pflichten als Auftraggeber und übernehmen diese Pflichten auch ggf. für Sie. Mehr zu diesem Thema finden Sie auch unter: //www.sbs-info.de

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